Geschichte
Die Klosterpforte gibt es seit 1982. Der Name ist wörtlich gemeint: die Pforte eines Klosters war der Ort, an dem angeklopft wurde, wenn jemand nichts mehr hatte — und an dem geöffnet wurde.
Der Anfang
1982 gründete Pfarrer Fritz Leinung die Klosterpforte in Kleve. Als Zweck schrieb er ihr die „Barmherzigkeit gegenüber den Armen“ ins Stammbuch — kein Programm, sondern eine Haltung: wer kommt, wird bewirtet, ohne dass zuerst Bedürftigkeit nachgewiesen werden muss.
Aus dieser Haltung ist bis heute nichts weggefallen. Was 1982 mit einer Tür und einem gedeckten Tisch begann, ist inzwischen ein Verein mit Sozialberatung, festen Sprechstunden von Partnern und einem warmen Mittagessen an jedem Werktag.
Getragen von Ehrenamt
Die Klosterpforte lebt von Menschen, die morgens Gemüse schnibbeln, kochen, ausgeben, abwaschen und zuhören — und von Spenderinnen und Spendern, die die Arbeit finanzieren.